14. Bahnlauf „Neue Herausforderungen“
14. Bahnlauf „Neue Herausforderungen“
Die zweite Auflage des Bahnlaufs im neuen Heinz-Steyer-Stadion sollte eigentlich parallel zum Werfermeeting des DSC am gleichen Ort stattfinden. Kurzfristig mussten die Organisatoren diesen Wettkampf leider absagen, was unseren Lauf auch drei Tage vor dem Termin vor einige Herausforderungen stellt. Auch dank der guten Zusammenarbeit mit Tim Hoffmann und seinem Team vom EB Sportstätten wurden diese aber gemeistert.
Bereits die Anmeldung brachte erfreuliche Teilnahmezahlen von rund 100 und am Starttage stellten sich real 85 Läuferinnen und Läufer den 12,5 bzw. 25 Runden auf der Tartan-Bahn. Das waren 6 weniger als 2025, aber dennoch spannende Wettkämpfe. Wie erwartbar war der Lauf über 5.000 m mit 46 Frauen und Männern am Start das größte TN-Feld. Nach 52 Voranmeldungen mussten wir deshalb auch die Anmeldung schließen. Schade, dass es immer wieder SportlerInnen gibt, die dann nicht erscheinen ohne eine kurze Info an die Ausrichter zu geben. So musste die/der eine oder andere wieder sein Startvorhaben begraben, obwohl letztlich die Grenze von 50 TN nicht ganz erreicht wurde.
Erneut erfolgte die Zeitmessung durch Andreas Hanßke (DDMESS) und die in die Startnummern integrierten Chips sorgten dafür, dass alle absolvierten Runden auch richtig dokumentiert wurden. Dazu trug auch erneut das KaRi-Team um Jens Gaitzsch bei und so konnten auftretenden Nachfragen unkompliziert beantwortet werden.
Der Platzbau stellte diesmal sogar einen Pavillon für die Zeitmessung zur Verfügung, der bei den angekündigten Regenschauern (die glücklicher Weise bis zum Ende ausblieben) einen guten Schutz geboten hätte
Der 5.000 m-Lauf wurde von einem außer Konkurrenz an den Start gehenden DSC-Läufer, August Wild (U20) dominiert, der allerdings sein Vorhaben (eine Zeit von 15:XX min) knapp mit 16:09 min verfehlte. Gleich dahinter lief die Siegerin bei den Frauen, Lotta Hanzelmann vom Läuferbund Schwarzenberg in einer Zeit von 18:18 min. ins Ziel. Bereits 2024 hatte Maja Schmidt vom gleichen Verein ebenfalls die 5.000 m für sich entschieden, damals in 18:27 min. Nach Florian Graba ((U16) von der SG Weißig folgte dann gleich die zweitschnellste Frau und Siegerin der gleichzeitig ausgetragenen Studentenmeisterschaften, Helene Bergmann, die mit 19:28 min noch locker unter der 20er-Grenze blieb und damit ihre Zeit von 2025 (20:25) fast um eine Minute verbessern konnte. Die Dritte, Carla Hartmann ((U20) von der SG Weißig, verfehlte mit 20:17 min diese Grenze nur knapp. Gleich dahinter folgten mit Johanna Hildebrandt von der TU Dresden (20:21 min, 2025 noch 21:19 min)) und Joy Aust (TU Chemnitz, 21:00 min) die beiden Frauen, die das Siegerpodest der Studentenmeisterschaften komplettierten.
Bei den reiferen Herren über 65 siegte Andreas Ledermann (M65) vom Alpenverein DD. In 21:56 min war er fast zwei Minuten schneller als bei seinem Sieg im Vorjahr. Zweiter wurde Stefan Zschoche vom CLV (M70) in 22:47 min. und den dritten Platz belegte Andreas Strobel von Aufbau Mitte (M65) 23:18 min., alle drei waren schneller als der Vorjahressieger, was möglicher Weise sowohl an den ausgezeichneten Bedingungen (Witterung) als auch an der nun „gut eingelaufenen“ Tartan-Bahn liegen wird. 😊 Rainer Weber konnte konstatieren, dass er im 77. Lebensjahr glatt als ältester Starter die Strecke absolvierte , was bei den Frauen Edelgard Pálfi (CLV) diesmal für sich verbuchen konnte.
Spannend wurde es dann auch in den in zwei Läufen ausgetragenen Wettkämpfen über die 10.000 m. Den ersten Lauf, der eigentlich den Läufern mit anvisierter Zielzeit >45 Minuten vorbehalten war, entschied Stefan Lützenberg für sich, der mit seiner Zeit von 40:20 min. durchaus auch im Elitelauf hätte starten können.
In diesem attraktiven und hochspannenden Lauf lieferte sich von Anfang an eine vierköpfige Gruppe ein abwechslungsreiches und packendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Stefan Wensch, der schließlich Fünfter (35:12) wurde, musste sich schnell aus diesem zunächst Quintett, verabschieden. Es blieben auf den ersten Runden der spätere Sieger, Thomas Porebski (Radebeul), die beiden CLV-Läufer, Erik Lutzmann und Georg Bär-Dumont und Jonas Wartenberg (SC Freital) übrig. Nach einigen Runden musste letzterer etwas abreißen lassen, während die beiden DSC-Läufer am späteren Sieger dranblieben und auch die Führung mehrmals wechselte. Wie sich dann herausstellte war das Tempo von Thomas dann doch für die beiden vom CLV zu straff. So musste erst Georg und dann auch Erik abreißen lassen. Diese Chance nutzte der hinter den beiden lauernde Jonas Wartenberg aus, der mit gleichmäßigem Tempo an beiden noch vorbeizog und sie in 34:15 min. auf die Plätze drei (Erik Lutzmann in 34:33) und vier (Georg Bär-Dumont in 34:45) verweisen konnte.
Der Sieger konnte seinen Erfolg von 2024 wiederholen und mit 33:34 min. die damalige Zeit um gut 45 Sekunden verbessern. Erik Lutzmann konnte sich damit trösten, dass er den Sieg in der Studentenwertung (im Vorjahr noch Zweiter) vor Emil Rösch (Post SV in 38:28 min.) für sich verbuchen konnte. 24 Läufer sorgten in diesem Wettkampf dafür, dass auf der Bahn immer etwas los war und sich spannende Duelle um Platzierungen und Zeiten entwickeln konnten.
Die Siegerehrungen wurden von den Ausrichtern schnell organisiert und mit Urkunden, Präsenten und Blumen die Anstrengungen der Athleten gewürdigt.
So konnten die SportlerInnen, die z.Z. auch ihre Fangruppen mitgebracht hatten, noch vor dem spät einsetzenden leichten Regen den Heimweg antreten. Viele der Aktiven bedankten sich anschließend beim Org-Team für den gelungenen Wettkampf – auf ein Neues dann 2027 zum 15. Bahnlauf, sicher wieder auf der schönen Bahn im neuen Stadion.
Bernd Rohloff
| Ergebnisse waren unmittelbar nach Zielschluss im Liveticker verfügbar | |
| Ergebnisse nebst Rundenzeiten liegen bereit ... | |
| ... und alle Teilnehmer können sich ihre Urkunden ausdrucken. |