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Großes Teilnehmerfeld am Wolfshügel

Der Wolfshügel hat am Sonntag (29.3.2026) 382 Finisher beim Crosslauf gesehen. 438 Teilnehmer waren angemeldet, um bei einem der angebotenen 12 Läufe über Strecken von 0,6km bis 7km mitzumachen, aber einige mussten krankheitsbedingt dann doch "kneifen" und ein paar andere haben vielleicht nicht rechtzeitig mitbekommen, dass am Sonntag die Sommerzeit begonnen hatte.

Der Wolfshügel-Cross ist gleichzeitig die Crossmeisterschaft der Stadt Dresden und ein Lauf für die Stadtranglistenwertung Dresden/Radebeul. Das lockt natürlich auch viele Läufer an.

Der Starter hatte seine Uhr auf Sommerzeit gestellt und schickte die Bambini pünktlich 12:00:10 auf die 0,6km- Strecke. Das Läuferfeld verteilte sich ordentlich und Jonas Kathner vom SC Freital konnte sich mit 2:45 behaupten, immerhin 6s Vorsprung vor dem restlichen Läuferfeld, das dieses Jahr mit 16 Finishern nicht sehr stark besetzt war. Nun ja, das kühle und feuchte Wetter war zu den ersten Starts auch nicht unbedingt eine tolle Einladung.

Bei den weiblichen Bambini waren dann auch nur 11 Läuferinnen im Ziel und Mariel Gerlach vom DSC entschied das Rennen mit 2:47 und immerhin 14s Vorsprung für sich.

Inzwischen hatten sich nun doch etliche weitere Läufer eingefunden und das Meldebüro hatte mit den Nachmeldungen ordentlich zu tun. Am Ende hatten die Mitstreiter vom Post SV noch 38 Nachmeldungen bearbeitet - deutlich mehr, als die ursprünglich 20 angedachten.

Staffel DSC im Ziel12:32 schickte der Starter dann nach einer etwas aufwändigeren Einweisung die 8 Staffeln über 2x 0,6km auf die Reise. In den vergangenen Jahren war das Starterfeld mit max. 3 Staffeln ja immer recht übersichtlich ausgefallen, erfreulich dieser Zuwachs in diesem Jahr.

Die DSC- Staffel kam dann auch als erste in's Ziel.

Bei den weiblichen Staffeln war der Andrang nicht so Staffel der DSC- Läuferinnen im Zielsehr groß, als erste waren hier auch die DSC- Läuferinnen im Ziel.

Die großen Teilnehmerfelder sollten dann aber noch kommen. Für 13:50 hatten sich zum Hauptlauf der Frauen über 4,7km 58 Läuferinnen  und Läufer angemeldet, wobei die Hauptlaufwertung nur die Frauen betraf. Über diese Strecke waren gleichzeitig auch die männliche Jugend U18, U20 und die Masters M50 bis M65 am Start. Letztlich kamen 45 Finisher im Ziel an und Siegerin im Hauptlauf der Frauen im ZielBianka Ott vom Citylauf-Verein Dresden gewann die Hauptlauf- Wertung in 21:24 mit 9s Vorsprung vor Verena Doczyck und Emma Brendel.

Ein bisschen schade für's Publikum und nicht gerade förderlich für die ehrenamtliche Arbeit der Kampfrichter ist die (nicht zulässige) Mode, Startnummern versteckt oder weggedreht zu tragen. Bei der Leichtathletik fordern die Wettkampfregeln nicht ohne Grund, dass die Startnummer mit vier geeigneten Mitteln (Sicherheitsnadeln, Magnete, ...) auf der Brust befestigt getragen werden muss. Nur auf diese Weise machen die Blicke der Kampfrichter und Kameras Sinn. Schön, dass sich die meisten Läuferinnen und Läufer der Leichtathletik an diese Regel halten und den ehrenamtlichen Helfern die Arbeit damit erleichtern.

Sieger des Hauptlaufs der Männer im ZielZuletzt gingen 14:30 die 34 Männer auf ihre Hauptlauf- Runden. Nach 7km erreichte Peter Frohnwieser vom Dresdner Laufsportladen/Salomon in 23:51 das Ziel und distanzierte Job Daniel Damo vom Post-SV um 32s. Job Daniel vom veranstaltenden Post-SV hatte lange Zeit die Führungsarbeit geleistet, aber Peter ist eben auch ein gestandener Läufer über die längeren Strecken. Auf dem dritten Platz erreichte Florian Krebs in 25:43 das Ziel. Auf den Plätzen 2 bis 5 waren gleich 4x Läufer des Post-SV ganz vorn dabei.

Der Postsportverein Dresden hat Organisation und Abläufe dieser Stadtmeisterschaft und Stadtranglistenläufe wieder perfekt gemeistert. Mehrere Vorbereitungsrunden waren nötig, nicht zu vergessen der Streit darum, wer denn nun für die Beseitigung eines auf den Weg gefallenen Baums zuständig ist. Am liebsten hätte der Waldeigentümer gehabt, wenn der Finder des Baums eine Melde- und Beseitigungsgebühr entrichten würde, einen Kettensägenführerschein vorweisen würde, dann einen kostenpflichtigen Antrag auf selbstständige Baumbeseitigung stellen und die Sache schließlich selbst aus der Welt räumen würde. Die Bearbeitungszeit für all das hätte aber wohl den Lauftermin überschritten und daher auch großes Dankeschön an die unbürokratische Hilfe aus einem anderen Wald.

Am Sonntag ab 8:00 mussten die Mitstreiter des Post-SV dann erst einmal dafür sorgen, dass die im vier Tage zuvor schon angekündigten Parkverbot stehenden Wohnmobile und anderen Fahrzeuge verschwanden und sich keine neuen Hunde-Ausführ-Autos auf den jetzt auch noch per Zufahrtsverbot und Absperrgitter gesicherten Parkplatz stellten. Also wenn hier eine Stadt Dresden in Finanznöten steckt, hätte man dem Post-SV sehr helfen können. Ab 9:30 wurde dann der für die Veranstaltung reservierte Parkplatz schnell gefüllt und viele Helfer des Post-SV erledigten den Aufbau der Infrastruktur, Pavillons, Meldebüro, Imbiss, Gulaschkanone, Miettoiletten, Streckenmarkierungen und Sicherungen mit vereinten Kräften schnell und planvoll. Eine Stunde vor dem ersten Start war alles startklar und der Kaffee war auch schon eingetroffen. Es konnte losgehen...

Jürgen Stein vom veranstaltenden Post-SV bedauerte, dass von den 438 Meldenden am Ende nur 382 Finisher vor Ort waren. Das sind immerhin 38 kurzfristige Nachmelder und 56 Ausfälle. Das soll uns aber nicht davon abhalten, die elektronische Voranmeldung bis zum Meldeschluss zu nutzen, da die auf diesem Wege vorgenommenen Anmeldungen elektronisch übernommen werden und uns am Ende die Handarbeit beim Erfassen von Nachmeldungen sparen. Nachmeldungen sind am Ende wegen der Handarbeit eben auch fehlerträchtig.

Vielen Dank allen Läuferinnen, Läufern, Eltern, Vereinsmitstreitern und dem Team der Organisation des Post-SV! Wir sehen uns 2027 am Wolfshügel!

Andreas

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